Wohnüberbauung Schorenareal

Basel, Schweiz

2007

Novartis Pharma AG, Basel

Wettbewerb 1. Rang

Die Novartis Pharma AG besitzt im Basler Wohnquartier Hirzbrunnen einen eindrücklichen Bürokomplex, der für 2000 Mitarbeiter Raum bietet. Dieser Standort am Schorenweg wird bis 2012 aufgelöst. Das Areal soll etappiert zu marktgerechten Konditionen an Investoren verkauft werden.

 

Das Areal im Norden von Kleinbasel befindet sich an der Schnittstelle zwischen städtisch geprägtem Siedlungsraum und stark durchgrünter punktueller Bebauung der Peripherie. Die Parzellen werden entsprechend ihrer unterschiedlichen Charakteristik im Bezug auf ihren städtebaulichen Kontext und ihre Aussenraumtypologie unterschiedlich entwickelt. Ziel ist es, innerhalb der Bebauung Regeln zu definieren, die auch in der weiteren Planung den nötigen Spielraum belassen sowie eine typologische und soziologische Durchmischung erlauben.

 

In den Teilgebieten A und B werden die vorhandenen Bebauungs-muster eingebunden, die Fragmente mit der neuen Bebauung zu einer starken eigenständigen Figur weiterentwickelt. Im Inneren des Areals weiten sich die Wegeverbindungen räumlich zu einem zentralen Freiraum als Verknüpfungs- und Kommunikationsbereich auf. Die Baukörper auf den Feldern schliessen vorhandene Blockränder. Das Innen mit privaten Höfen und Freiräumen und das Aussen mit öffentlichen Räumen und Verkehrsflächen werden so klar unterschieden.

 

Im Teilgebiet A soll bodennahes Wohnen in Form von Stadthäusern im Eigentum realisiert werden. Den städtebaulichen Abschluss und das typologische Bindeglied zum Teilgebiet B stellt ein Baukörper mit Eigentumswohnungen dar. Im Gebiet B werden Geschosswohnungen zur Miete angeboten und in Grösse und Standard differenziert. Der zentrale Freiraum kann in seiner Zentrumsfunktion aufgewertet werden, indem Sondernutzungen wie öffentliche Einrichtungen, Gastronomie und Quartierversorgung in den Erdgeschossen untergebracht werden. Auch im Teilgebiet C wird die vorhandene Siedlungsstruktur der direkten Umgebung aufgenommen und das Ensemble der Hochhäuser um zwei Neubauten ergänzt. Die Nutzung der Hochhäuser ist auf Wohnen beschränkt, es sollen ebenfalls unterschiedliche Typen von Geschosswohnungen zur Miete angeboten werden.

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