Kantonale Psychiatrische Klinik Liestal

Liestal, Schweiz

2003 - 2005

Kanton Baselland, Liestal

Generalplanung, Architektur, Ausführung

Der Um- und Ausbau der Klinik wurde im Auftrag der Bau- und Umweltschutzdirektion Basel-Landschaft vom Konzept über die Bedarfsplanung mit Landratsvorlage bis hin zur Realisierung begleitet.

 

Das Haus A wurde 1934 als ältester Teil der Kantonalen Psychiatrischen Klinik errichtet. Der Bau zeigt den Stil der damaligen «Architektur für Gesundheit von Seele und Körper» und erinnert an Sanatoriumsbauten aus jener Zeit. Inzwischen war das Gebäude aus bautechnischer wie auch aus betrieblicher Sicht stark sanierungsbedürftig. Die grossen Massen-Pflegesäle entsprachen in Ausrüstung und Atmosphäre nicht mehr den heutigen und zukünftigen Ansprüchen an eine therapeutische Umgebung.

 

Auf einen sorgfältigen Umgang mit der bestehenden Bausubstanz und Architektur wurde besonderer Wert gelegt. Der auf einem Hügelsporn gelegene, schön eingewachsene Langbau sollte in seinem Charakter erhalten bleiben.

 

Dem symmetrischen Grundriss entsprechend wird das zentrale Treppenhaus zur Haupterschliessung. Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss befinden sich jeweils zwei polyvalent nutzbare Stationen für 16 Betten, im zweiten Obergeschoss liegen zwei offene Stationen mit 15 Betten. Die Räume sind so angeordnet, dass Aufenthaltszonen und Patientenzimmer nach Süden ausgerichtet sind. Die weniger frequentierten Bereiche wie Personal- und Stationsräume liegen auf der Nordseite. Der Stationskorridor öffnet sich beim Eingangsbereich zu einer offenen Aufenthaltszone, am Kopfende mündet er in einen grosszügigen, natürlich belichteten Vorplatz.

 

Im Weiteren wurde auf dem Klinikareal ein viergeschossiger Neubau (Haus C) für Werkstätten und Ateliers als Therapieplätze erstellt, der ausserdem die Büros für Ärzteschaft, Pflegedienst und Verwaltung beherbergt.

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