Dock B Flughafen Zürich

Zürich, Schweiz

2008 - 2011

Flughafen Zürich AG

Architektur, Generalplanung

Das Dock B ist das grösste Bauprojekt der laufenden sechsten Bauetappe am Flughafen Zürich und gleichzeitig das Schlüsselprojekt, um nach der Schengen-Umsetzung den Anspruch als Qualitätsflughafen weiter etablieren zu können.

 

Nach dem Umbau erlaubt das Dock B eine flexible Abfertigung von Schengen- und Non-Schengen-Flügen auf insgesamt bis zu neun Dockstandplätzen.

 

Der Warteraum für die Non-Schengen-Passagiere befindet sich dabei auf dem Geschoss G0 (Tarmac-Ebene), der Warteraum für die Schengen-Passagiere auf dem Geschoss G1. Auf der G2-Dachebene ist eine Besucherterrasse geplant.

 

Grundlegend für den architektonischen Ansatz ist der Erhalt und Umgang mit der bestehenden Stahlstruktur, welche in Teilbereichen ergänzt und angepasst wird. Der gegebenen räumlichen Situation mit einer Gebäudetiefe von rund 48 m und einer sehr geringen Deckenhöhe in der G1-Ebene wird durch die grosse Transparenz der Fassade und das zusätzliche Einbringen von Tageslicht über drei Lichthöfe entgegengewirkt; Massnahmen, die einerseits die räumliche Qualität durch Tageslicht erheblich erhöhen und zum anderen über vielfältige Blickbezüge eine sehr gute Orientierung innerhalb des Gebäudes ermöglichen. Die Lichthöfe sind auch integrativer Bestandteil des Lüftungs- und Entrauchungskonzeptes des Gebäudes.

 

Das G2-Geschoss zeichnet sich durch die zentrale, axiale Anordnung von Technikzentralen und Lichthöfen in Verbindung mit dem auskragenden Vordach der Besucherterrasse aus. Durch die Integration der Aufbauten der G2-Ebene in die Dachkonstruktion folgt das Gebäude in seiner Klarheit der Formensprache des Flughafens und ordnet sich als Baukörper in das Gesamtensemble ein. Massgebend ist der städtebauliche Bezug zum zentralen Airside Center, dessen Materialität auch im Innern des Gebäudes aufgenommen wird.

 

Das Vordach integriert unterschiedliche Funktionen wie Ticketverkauf für Flughafenrundfahrten und Kiosk und bietet im zentralen, höhergelegenen Bereich der Terrasse einen Witterungsschutz für die Besucher und ermöglicht durch seine zurückversetzte Ausdehnung in der äusseren Zone einen umlaufenden freien Blick in den Himmel.

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