Life Sciences Schällemätteli Universität BaselBasel, Schweiz 2009Kanton Basel-Stadt Wettbewerb 7. Rang |
Städtebauliches Konzept Der Neubau für die Life Sciences der Universität Basel setzt mit einem 22-geschossigen Turm einen identitätsstiftenden, städtebaulichen Akzent im Areal Schällemätteli und nimmt mit der Höhe des niedrigeren Gebäudeteils gleichzeitig Bezug zur Architektur der unmittelbaren Umgebung. Durch die präzise volumetrische Setzung des Hochhauses und des niedrigen Atriumbaus entsteht im Zusammenspiel mit den bestehenden Bauten ein räumlich spannungsreicher, vielfältiger Universitäts-Campus. Der 90 m hohe, schlanke Turm des neuen Biozentrums verankert die Universität im Stadtbild und wirkt in die Ferne. Der Atriumbau wiederum bindet den Neubau in den näheren städtebaulichen Kontext ein und definiert klar die angrenzenden Strassen- und Platzräume. Mit der konsequenten Entwicklung der Baumasse in die Höhe wird ein zentraler, attraktiver und urbaner Platz geschaffen, der das vorhandene Wegnetz erweitert. Das heute noch abgeschlossene Areal wird ein durchlässiges, städtisches Geviert.
Architektonisches Konzept Der Haupteingang des Neubaus befindet sich an der belebten Spitalstrasse und bedient gleichzeitig das Biozentrum im Hochhaus und die universitären Nutzungen wie Cafeteria, Hörsäle und Rechenzentrum im Atriumbau. Die grosszügige Eingangshalle ermöglicht direkte und übersichtliche Wege. Sämtliche 22 Geschosse des Hochhauses mit Labor- und Büronutzung sind klar und identisch organisiert. Die Lage der Kerne an den Stirnseiten spielt eine hochinstallierte, offene und flexibel nutzbare Laborzone in der Mitte frei, während die niedrig installierten Büroräume grundsätzlich entlang der Längsfassade angeordnet sind. An der Stirnfassade liegen attraktive Kommunikations- und Aufenthaltsbereiche, die im Grundriss versetzt angeordnet sind und geschossübergreifend die Kommunikation und den Austausch unter den Forschungseinheiten fördern. Im Atriumbau erstreckt sich ein geschossübergreifender, lichter und überdachter Innenhof bis in das 1. Untergeschoss. Eine grosszügige, kaskadenförmige Treppe verbindet alle Geschosse auf selbstverständliche und attraktive Weise. Die Cafeteria im Erdgeschoss, angrenzend an den Eingangsbereich, öffnet sich nach Süden zum Platz. |
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