Vorfahrten Flughafen Zürich

Zürich, Schweiz

2009-

Flughafen Zürich AG

Architektur
Wettbewerb 1. Rang

Konzept
Das Konzept basiert auf einem ganzheitlichen Gestaltungsansatz mit dem Ziel, dem Flughafen Zürich eine neue visuelle Identität zu verleihen, einen Ort von hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen und die Funktionalität zu gewährleisten.
Fünf Gestaltungsmassnahmen stehen hierbei im Vordergrund – ein zeichenhaftes, neues Dach, die Vereinheitlichung des Bodenbelags, ein einheitliches Beleuchtungskonzept, geringe Eingriffe in die Fassaden, sowie ein übergeordnetes, zurückhaltendes Grünkonzept. Vorrangiges Interesse ist es, in dem komplexen Kontext mit wenigen, einfachen Massnahmen eine Klarheit und eine gute Orientierung zu erzeugen und gleichzeitig ein ganzheitliches, helles und freundliches Erscheinungsbild zu generieren.

Dach
Das Dach als eindeutiges gestalterisches Element bildet den Auftakt zur neuen Vorfahrt.
Als Signet mit hohem Wiedererkennungswert fügt es sich mit seiner geschwungenen Form in die Sprache und Geometrie des Flughafens ein.
Durch den Einbezug der umliegenden Gebäudefluchten artikuliert es einen klaren, übersichtlichen Raum und verbindet dabei die vorhandenen Gebäude.
Während die Form der Höhenentwicklung zwischen Terminal 1 und 2 folgt, wird der Fahrbahnverlauf im Zuge der Erneuerung dieser Geometrie angeglichen, sodass eine ruhige, ablesbare Vorzone zum Check-In entsteht.
Durch die geschwungene Form wird darüber hinaus eine Dynamik geschaffen, welche symbolisch den Charakter eines Verkehrsbauwerks unterstreicht und Assoziationen zur Fliegerei aufkommen lässt.
Die leichte Konstruktion besteht neben dem oberen Abschluss aus zwei Stützenreihen, die nach ersten statischen Untersuchungen ohne weitere grössere Eingriffe auf die bestehende Konstruktion gesetzt werden können.
Der durch die Form generierte Abstand zu den Fassaden der Terminals wird grösstenteils verglast, um weiterhin die Ablesbarkeit und die Belichtung der Gebäude zu gewährleisten.
Im Bereich Terminal 1 ist vorgesehen, mit Sonnenschutzelementen, ggf. Bedruckung, die Wärmeentwicklung innerhalb des Gebäudes zu minimieren.

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