Multiplexkino Pathé-KüchlinBasel, Schweiz 2004 - 2006Kinvar AG, Basel Architektur, Ausführung, Zusammenarbeit mit Bernhard Floris Architekt |
Alt und Neu In der Steinenvorstadt, Basels traditioneller Kinomeile, eröffnete im November 2007 das erste Multiplexkino der Stadt: Das 1911 bis 1912 als Variété-Theater erbaute «Küchlin» wurde durch den angrenzenden Neubau zu einem Kinokomplex mit insgesamt acht Sälen und 2300 Plätzen ausgebaut. Weiter entstanden Büros und Wohnungen im ehemaligen Bühnenturm, grosszügige zweigeschossige Attika-Wohnungen auf dem Dach des Neubaus und eine Brasserie im ehemaligen Foyer des in Teilen denkmalgeschützten Altbaus.
Struktur Sechs neue Kinosäle fügen sich rechtwinklig zueinander und übereinandergestapelt in die vorgegebene Parzellengeometrie neben den beiden bestehenden Küchlin-Kinosälen ein. An der Schnittstelle zwischen «Küchlin» und Neubau erschliesst eine keilförmige, mehrgeschossige Foyerzone die Säle.
Fassade Die Fassade des Neubaus wurde bewusst geschlossen gestaltet. Mit dem Motiv eines nachts farbig angestrahlten Bühnenvorhangs wird ein assoziativer Bezug zum Kinoinnenleben geschaffen. Die Plastizität der 3-D-modellierten Fläche korrespondiert mit der Plastizität der neo-klassizistischen Altbaufassade mit ihren profilierten Halbsäulen. Die Rückfassade des Kinos akzentuiert mit ihren vertikalen Einschnitten und dem geschwungen auskragenden Saalvolumen die Krümmung des Strassenraums am Birsigparkplatz. |
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