Bürogebäude Helvetia Patria

Lausanne, Schweiz

1999 - 2001

Helvetia Patria SA, Lausanne

Generalplanung, Architektur, Bauleitung

Ausgangslage

Die Sanierung der Fassaden dieses Verwaltungsgebäudes aus den 70er Jahren im Bahnhofsviertel von Lausanne war zwingend notwendig geworden. Das Fortbestehen sollte gewährleistet werden und gleichzeitig durch eine Wiederherstellung der repräsentativen Ausstrahlung seine Attraktivität auf dem Markt für Mietobjekte verbessert werden. Das Projekt, das über den rein kosmetischen Ansatz hinausgeht, schafft eine neue Architektur des Gebäudes im Dialog mit dem ursprünglichen Konzept.

 

Architektonisches Konzept

Die Projektidee bestand darin, den Beton der Primärstruktur unter Glas zu legen, um ihm neues Leben zu verleihen, ohne dabei seinen kraftvollen Charakter zu verändern. Die scharfen Kanten des Glasgehäuses entsprechen der geometrischen Strenge der Profile der Betonelemente. Die Lichtreflektionen des Himmels verändern in einem ständig wechselnden Spiel unterschiedlicher Transparenzen in der Verglasung das Aussehen und verleihen dem Baukörper neue Dynamik. Die transparente, doppelte Verkleidung tritt zurück und gibt den Blick auf die Betonstruktur frei, wobei sie gleichzeitig das Bild der Umgebung widerspiegelt.

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