Psychiatrische Universitätsklinik (PUK)

Basel, Schweiz

1995 - 1998

Kanton Basel-Stadt

Architektur, Ausführung

Die in eine englische Gartenanlage integrierte Psychiatrische Universitäts-Klinik der Stadt Basel stammt in ihren Grundzügen aus den Jahren 1884-1886. Im Zuge des Gesamterneuerungsplanes wurden die Gebäude E und P (erbaut 1911/1920) umgebaut und den heutigen Bedürfnissen der Alterspsychiatrie angepasst.

 

Die bestehenden Bauten stehen nicht unter Denkmalschutz, stellen aber eine überdurchschnittliche Architekturleistung dar und haben im Laufe der Jahre eine grosse Akzeptanz gefunden. Das Entdecken und Annehmen der in ihnen schlummernden Qualitäten war die Voraussetzung für eine – der heutigen Nutzung entsprechenden – Neuinterpretation der Gegebenheiten.

 

Die vorhandene Struktur der Baukörper wurde dazu benutzt, die jeweils auf einem Geschoss angeordneten Stationen als zwei individuelle Wohngruppen mit dazwischenliegenden, allgemeinen Räumen zu organisieren.Mit dem Hinzufügen von hellen, verglasten Veranden in den Wohnbereichen erfährt das vielfältige Raumangebot eine zusätzliche Erweiterung.

 

Die Material- und Farbgebung unterstützt die Erkennbarkeit der räumlichen und strukturellen Gegebenheiten des Gebäudes für die PatientInnen. Die in ihrer natürlichen Erscheinung sichtbaren Materialien – wie z.B. das Ahornparkett in den Zimmern oder die grünen Keramikplatten in den Nasszellen – verleihen den Räumen Farbe. Dadurch wird eine wohnliche Atmosphäre und der entsprechende Rahmen für das körperliche und geistige Wohlbefinden der PatientInnen und BetreuerInnen geschaffen.

 

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