Pharma-Anbau Weleda Weiden

Arlesheim, Schweiz

2004 - 2006

Weleda AG, Arlesheim

Generalplanung, Architektur, Ausführung

Schon seit längerer Zeit bestand seitens der Pharma-Aufsichtsbehörden die Empfehlung, die Heilmittelherstellung zu modernisieren und an die aktuellen GMP-Standards anzupassen.

 

Das daraus hervorgegangene Projekt für einen Pharmaneubau wurde während der Planung immer umfangreicher, und beinhaltet nun zusätzlich ein neues Administrationsgebäude, die Erweiterung der Logistik und ein zentrales Eingangs- und Publikumsgebäude mit Fabrikladen und Auditorium.

 

Für die Planung wurden zwei übergeordnete Ziele festgelegt: Einerseits die kostenbewusste und nachhaltige Ausführung in guter und natürlicher Qualität, andererseits moderne Bauformen ohne Zitate anthroposophischer Architektur, jedoch unter Einbezug der anthroposophischen Geisteshaltung und der Grundwerte der Weleda: «Der Mensch im Einklang mit der Natur».

 

Die von der Weleda vorgegebenen Parameter Ökologie und Ökonomie wurden bei der Ausarbeitung der Formgebung der Gebäude und Materialisierung der Fassaden, unter Vermeidung aufgesetzter Künstlichkeit, in den Vordergrund gestellt.

 

Die leichte Brechung der Gebäudefluchten, die Fassadenverkleidung in verschiedenfarbigem Holz und die Unterschiedlichkeit der Fenstereinteilungen erzeugen eine eigene Identität der Bauten gegenüber dem weiteren Umfeld, sowie spannungsvolle Beziehungen untereinander und zu den Aussenräumen.

 

Im Inneren der Gebäude ist das Farbkonzept farblich abgestuft in den Korridorzonen weitergeführt.

 

Abgerundet wird die Anlage mit einem Schaugarten. Hier können zahlreiche Heilpflanzen, die bei der Produktion von Heilmitteln und Kosmetikartikeln zur Anwendung gelangen, von den Besuchern besichtigt werden.

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