Pharmazeutische Entwicklung WKL-405 Novartis

Basel, Schweiz

1994 - 1997

Novartis Pharma AG, Basel

Generalplanung, Architektur, Ausführung

In der zurückhaltend gestalteten Architektur des Neubaus kommt sowohl der Bezug zur Wohn- und Parkumgebung als auch die Funktion des ruhigen Erforschens und Entwickelns zum Ausdruck. Der im Grundriss L-förmige Baukörper von 45 m und 36 m Fassadenlänge besteht aus einem Untergeschoss für Haustechnik und Nebenräume sowie vier Obergeschossen, jeweils zu zweien zusammengefasst für die Produktionsebene und die direkt darüber liegende, zugehörige Technikzone. So wird jeder Produktionsraum individuell direkt von oben mit den notwendigen Medien versorgt.

 

Die Produktionsräume sind als Reinräume mit einem Pharma-Wand- und Deckensystem sowie mit einem antistatischen Epoxyboden realisiert. Der geregelte Personen- und Warenfluss garantiert die Vermeidung von Verwechslungen, die Einhaltung der Reinheitsanforderungen und die Zutrittskontrolle des Personals.

 

Als Resultat des intensiven Teamworks zwischen Generalplaner, Auftraggeber und Benutzer entstand eine der damals weltweit fortschrittlichsten Pharma-Entwicklungs- und Produktionsstätten für feste Darreichungsformen.

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